Vor sieben Monaten habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Das war zwar nicht mein erster Anlauf, das letzte Mal war aber doch so lange her, dass ich im Grunde ein blutiger Anfänger war. Einige der - vielleicht unvermeidlichen - Fehler will ich hier zusammenfassen, damit andere sie nicht wiederholen oder zumindest nicht von ihnen überrascht werden.
Mit Space Calls habe ich einen Namen für den Blog gefunden, der nahezu ideal zu dem Projekt gepasst hat, an dem ich damals gerade gearbeitet habe und auch immer noch arbeite - einem Webcomic, der von einem Videochat zwischen zwei Besatzungsmitgliedern eines Raumschiffs handelt. Das war unter anderem auch meinen noch etwas begrenzten Zeichenkünsten geschuldet, denn ich kann menschliche Figuren am besten genau von vorne zeichnen. Ich habe dann aber schnell gemerkt, dass schon die nächsten Geschichten auch etwas andere Ausgangssituation haben könnten, ohne dass die Figuren dafür zwangläufig aus vielen verschiedenen Perspektiven dargestellt werden müssten. Damit hätte der Blogtitel dann aber schon sehr schnell nicht mehr zu den dargestellten Inhalten gepasst.
Ironischerweise hat es dann aber gerade die erste, eigentlich auf Schlichtheit ausgelegte Geschichte erfordert, einige komplexe Details zu zeichnen, weswegen sich die Veröffentlichung in der Folge hingezogen hat - bis zu diesem Moment hatte ich monatelang nichts gepostet. Ich habe in der Zwischenzeit zwar an anderen Dingen gearbeitet, diese hätten aber thematisch wiederum zu wenig zum Motto dieses Blog gepasst, um sie hier zu veröffentlichen.
Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass bis heute niemand diesen Blog gefunden hat und damit die Hauptmotivation für seine Einrichtung - nämlich Feedback zu meiner Arbeit zu bekommen - nicht befriedigt wurde. Bei der Beschäftigung mit der Frage, wie ich Besucher auf meine Seite locken könnte, bin ich darauf gestoßen, dass Links von anderen Internetseiten praktisch unerlässlich sind, um gefunden zu werden. Bei kreativen Inhalten führt im Grunde sogar kein Weg daran vorbei. Tatsächlich bieten viele Internetseiten die Möglichkeit, sich in Gästebüchern oder ähnlichem einzutragen, wobei man auch immer eine Internetadresse angeben kann. Alle Seiten, die ich selbst regelmäßig besuche und die auch thematisch zu meiner Arbeit passen und damit Besucher in meinen Blog locken könnten, sind jedoch englischsprachig. Die meisten Besucher, die so auf meinen Blog kämen, würden die Inhalte also gar nicht verstehen.
Sicher wäre es möglich, den Namen des Blogs zu ändern, vielleicht sogar die URL. Neue Posts könnte ich auch auf englisch verfassen. Allerdings hätte ich aber keine große Lust, die alten zu übersetzen. Der Sprachwechsel würde Leser beim Runterscrollen nur verwirren. Dinge wie das Datumsformat kann man schließlich nur global verändern, so dass dann über den alten deutschsprachigen Einträgen ein englisches Datum stehen würde. Das alles fand ich wenig zufriedenstellend, weswegen ich mich entschieden habe, einen neuen Blog zu beginnen.
Ab sofort wird neben anderen Inhalten auch die Besatzung der Interface auf Word Art zuhause sein.
Mittwoch, 8. Januar 2020
Mittwoch, 28. August 2019
Detailfragen
Wie so oft habe ich auch diesmal mit der Veröffentlichung hier im Blog wieder einen neuen Blick auf mein letztes Bild gewonnen. In Bezug auf Sheanna und den Laptop fand ich die Perspektive und die Größenverhältnisse immer noch nicht ganz stimmig. Deshalb habe ich noch einmal etwas nachgebessert:
Für Außenstehende neige ich vielleicht oft in kleinen Details zu
zu großem Perfektionismus. Ich werde aber jedes meiner Bilder in jedem Comic mehrfach verwenden und die Abwechslung dann durch wechselnde Bildausschnitte und nicht zuletzt durch die Dialoge schaffen. Außerdem habe ich vor, Hintergründe und Figuren zigfach in verschiedensten Konstellationen für verschiedene Geschichten wiederzuverwenden. Daher denke ich, dass sich dieser Aufwand letztlich lohnen wird.
Für Außenstehende neige ich vielleicht oft in kleinen Details zu
zu großem Perfektionismus. Ich werde aber jedes meiner Bilder in jedem Comic mehrfach verwenden und die Abwechslung dann durch wechselnde Bildausschnitte und nicht zuletzt durch die Dialoge schaffen. Außerdem habe ich vor, Hintergründe und Figuren zigfach in verschiedensten Konstellationen für verschiedene Geschichten wiederzuverwenden. Daher denke ich, dass sich dieser Aufwand letztlich lohnen wird.
Dienstag, 13. August 2019
Eine neue Perspektive
Nach längerer Pause gibt es heute einen neuen Post von mir. Ich habe mich eingehender damit beschäftigt, wie Sheannas Quartier aussehen sollte, und mir die Mühe gemacht, es perspektivisch korrekt zu zeichnen. Das ist das Ergebnis:
Ich bin zunehmend zufriedener mit meinen Zeichnungen. Ich finde, es gelingt mir schon ganz gut, die Atmosphäre von Star Trek zu treffen. Gleichzeitig finde ich immer mehr meinen eigenen Ausdruck. Trotzdem finde ich, dass das Bild immer noch etwas plastischer wirken könnte. Ich werde wohl noch etwas nach Möglichkeiten suchen müssen, meinen Bildern mehr Tiefe zu verleien.
Ich bin zunehmend zufriedener mit meinen Zeichnungen. Ich finde, es gelingt mir schon ganz gut, die Atmosphäre von Star Trek zu treffen. Gleichzeitig finde ich immer mehr meinen eigenen Ausdruck. Trotzdem finde ich, dass das Bild immer noch etwas plastischer wirken könnte. Ich werde wohl noch etwas nach Möglichkeiten suchen müssen, meinen Bildern mehr Tiefe zu verleien.
Samstag, 27. Juli 2019
Die Tücken des Webdesigns
Die letzten Tage habe ich mich mit der Gestaltung des Blogs beschäftigt. Mein liebstes Hobby wird Webdesign aber wohl nicht werden.
Durch die Vorlagen wird einem hier bei Blogger erstmal vieles abgenommen, so dass man schnell ein vorzeigbares Ergebnis hat. Wenn man etwas ändern möchte, wird das aber schnell sehr aufwendig. Viele Funktionen sind einfach nur sehr versteckt, einige Voreinstellungen scheint man auch gar nicht ändern zu können. Dabei suche in ja eigentlich nach einem ganz minimalistischen Design, weil meine Comics im Vordergrund stehen sollen.
Für überraschend vieles habe ich dann doch recht schnell eine Lösung gefunden. Aber an einigen Details, die mich noch stören, werde ich wohl noch einige Zeit arbeiten müssen. Beispielsweise ist die Navigationsleiste mir noch zu nah am Seiteninhalt und dafür zu weit weg vom Logo der Seite. Etwas anderes, das mich stört, sind die vielen verschiedenen Schattierungen von Blau und teilweise auch Grau bei den Überschriften und zahlreichen weiteren Seitenelementen, wobei ich bei letzteren auch nicht alle unbedingt haben muss.
Es wartet also noch etwas Arbeit auf mich.
Durch die Vorlagen wird einem hier bei Blogger erstmal vieles abgenommen, so dass man schnell ein vorzeigbares Ergebnis hat. Wenn man etwas ändern möchte, wird das aber schnell sehr aufwendig. Viele Funktionen sind einfach nur sehr versteckt, einige Voreinstellungen scheint man auch gar nicht ändern zu können. Dabei suche in ja eigentlich nach einem ganz minimalistischen Design, weil meine Comics im Vordergrund stehen sollen.
Für überraschend vieles habe ich dann doch recht schnell eine Lösung gefunden. Aber an einigen Details, die mich noch stören, werde ich wohl noch einige Zeit arbeiten müssen. Beispielsweise ist die Navigationsleiste mir noch zu nah am Seiteninhalt und dafür zu weit weg vom Logo der Seite. Etwas anderes, das mich stört, sind die vielen verschiedenen Schattierungen von Blau und teilweise auch Grau bei den Überschriften und zahlreichen weiteren Seitenelementen, wobei ich bei letzteren auch nicht alle unbedingt haben muss.
Es wartet also noch etwas Arbeit auf mich.
Samstag, 20. Juli 2019
Mehr Größe und Kontur
Beim letzten Mal war mir ja die Schriftgröße noch etwas zu klein. Deshalb habe ich einfach das Bild insgesamt leicht vergrößert. Viel interessanter ist aber, dass ich herausgefunden habe, wie man die störenden Rahmen entfernt, die bei Blogger standardmäßig um Bilder gelegt werden. So konnte ich zum ersten Mal die von mir eigentlich von Anfang an für meine Cartoons geplante Präsentationsform umsetzen.
Die Bildrahmen lassen sich nur global für die ganze Seite ein- und ausschalten, was auch ganz praktisch ist, weil ich so nicht jedes Mal daran denken muss, es manuell zu machen. Allerdings sind jetzt auch die Abbildungen der älteren Posts komplett aus dem Rahmen gefallen.
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| So in etwa wird ein einzelnes Panel in meinen Comics aussehen. |
Die Bildrahmen lassen sich nur global für die ganze Seite ein- und ausschalten, was auch ganz praktisch ist, weil ich so nicht jedes Mal daran denken muss, es manuell zu machen. Allerdings sind jetzt auch die Abbildungen der älteren Posts komplett aus dem Rahmen gefallen.
Dienstag, 16. Juli 2019
Die Besetzung ist komplett
Heute kann ich euch endlich Wuschel vorstellen. Es handelt sich aber noch um einen frühen Entwurf. Da passt es ganz gut, dass er sehr schüchtern ist und sich noch etwas im Hintergrund hält.
Alle Star-Trek-Fans werden natürlich erkennen, das der Wuschel in meinen Geschichten im Kern auf Spot basiert. Nun ist Spot allerdings kein sonderlich glaubwürdiger Charakter, weil er zunächst als Kater bezeichnet wurde, später aber Junge bekam und damit eindeutig eine Katze sein musste. Dazu kam, dass mir kein guter Name eingefallen ist, der auf Spot anspielen würde. Schließlich wäre ein gestreiftes Fell so wie ich meine Figuren zeichne fast unmöglich umzusetzen gewesen.
Der echte Wuschel war ein Kater, den ich in meiner Jugend hatte und der leider nicht einmal ein Jahr alt geworden ist. Ich fand, dass dies ein ganz guter Weg ist, ihn wieder zum Leben zu erwecken. Weil Wuschel damit ein reales Vorbild hat und ich bei ihm keinerlei Urheber- und Markenrechte berücksichtigen muss, habe ich allerdings besonders hohe Ansprüche an mich, ihn möglichst realitätsnah darzustellen. Es kann deshalb noch etwas dauern, bis er etwas prominenter in Erscheinung tritt.
Zu guter Letzt habe ich jetzt auch - abgesehen von meinen Logoentwürfen - erstmals ein Textfeld in eines meiner hier gezeigten Bilder integriert. Ich war bisher von der Schriftgröße in gedruckten Comics ausgegangen, für eine optimale Darstellung im Internet scheint das aber etwas zu klein zu sein. Da werde ich also auch noch etwas dran rumprobieren müssen.
Alle Star-Trek-Fans werden natürlich erkennen, das der Wuschel in meinen Geschichten im Kern auf Spot basiert. Nun ist Spot allerdings kein sonderlich glaubwürdiger Charakter, weil er zunächst als Kater bezeichnet wurde, später aber Junge bekam und damit eindeutig eine Katze sein musste. Dazu kam, dass mir kein guter Name eingefallen ist, der auf Spot anspielen würde. Schließlich wäre ein gestreiftes Fell so wie ich meine Figuren zeichne fast unmöglich umzusetzen gewesen.
Der echte Wuschel war ein Kater, den ich in meiner Jugend hatte und der leider nicht einmal ein Jahr alt geworden ist. Ich fand, dass dies ein ganz guter Weg ist, ihn wieder zum Leben zu erwecken. Weil Wuschel damit ein reales Vorbild hat und ich bei ihm keinerlei Urheber- und Markenrechte berücksichtigen muss, habe ich allerdings besonders hohe Ansprüche an mich, ihn möglichst realitätsnah darzustellen. Es kann deshalb noch etwas dauern, bis er etwas prominenter in Erscheinung tritt.
Zu guter Letzt habe ich jetzt auch - abgesehen von meinen Logoentwürfen - erstmals ein Textfeld in eines meiner hier gezeigten Bilder integriert. Ich war bisher von der Schriftgröße in gedruckten Comics ausgegangen, für eine optimale Darstellung im Internet scheint das aber etwas zu klein zu sein. Da werde ich also auch noch etwas dran rumprobieren müssen.
Sonntag, 7. Juli 2019
Mehr Details für eine größere Tiefenwirkung
Es ist anders gekommen als gedacht: Eigentlich wollte ich ja bis zu diesem Wochenende Thetas Kater Wuschel gezeichnet haben. Als ich letztes Mal die ersten Bilder von Theta und Sheanna bei ihrem Videotelefont gepostet habe, fand ich aber, dass das Quartier von Sheanna noch etwas eindimensional aussah. Hier im Blog ist die Wirkung meiner Bilder einfach oft anders als beim Zeichnen.
Deswegen habe ich mich die letzten Tage damit beschäftigt, wie ich meine Kulissen plastischer wirken lassen kann. Das ist das Ergebnis:
Ich finde, der zusätzliche Aufwand hat sich gelohnt. Für das nächste Wochenende mache ich diesmal keine Ankündigung. Ich lasse mich mal überraschen, welche Ideen mir kommen.
Deswegen habe ich mich die letzten Tage damit beschäftigt, wie ich meine Kulissen plastischer wirken lassen kann. Das ist das Ergebnis:
Ich finde, der zusätzliche Aufwand hat sich gelohnt. Für das nächste Wochenende mache ich diesmal keine Ankündigung. Ich lasse mich mal überraschen, welche Ideen mir kommen.
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Unter dem Namen "Space Calls" wird an dieser Stelle demnächst ein Webcomic erscheinen. Dabei handelt es sich um eine Parodie o...




